Das Therapieziel klären
Eine Behandlung kann heilen, das Rückfallrisiko senken, Fortschreiten bremsen, Beschwerden lindern oder Komplikationen verhindern. Ohne klares Ziel lässt sich der Nutzen schwer beurteilen.
Fragen Sie, woran und nach welchem Zeitraum erkennbar wird, ob die Therapie wirkt.
Nutzen verständlich darstellen
Bitten Sie um absolute Zahlen: Wie viele von 100 vergleichbaren Menschen profitieren mit und ohne Behandlung? Wie groß ist der Unterschied?
Lebenszeit, Beschwerdekontrolle, Selbstständigkeit oder Behandlungsaufwand können unterschiedlich gewichtet werden.
Risiken, Aufwand und Alternativen
Besprechen Sie häufige und schwere Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, Kontrollen, Dauer und mögliche Spätfolgen.
Zu den Alternativen kann kontrolliertes Abwarten gehören, wenn es medizinisch vertretbar und mit einem klaren Kontrollplan verbunden ist.
Vorsicht bei großen Versprechen
„Garantiert wirksam“, „ohne Nebenwirkungen“ oder „für jede Krebsart geeignet“ sind Warnsignale. Fragen Sie nach Studienphase, Zulassungsstatus, Risiken, Alternativen und Gesamtkosten.
Ändern oder beenden Sie eine laufende Behandlung nicht ohne Rücksprache. Auch pflanzliche Mittel können Wechselwirkungen verursachen.
