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Was bedeutet Krebs?

Krebs entsteht, wenn körpereigene Zellen sich verändern, Kontrollmechanismen umgehen und sich ungebremst vermehren. Bösartige Zellen können in umliegendes Gewebe einwachsen und sich über Blut- oder Lymphbahnen ausbreiten.

Nicht jeder Tumor ist bösartig. Gutartige Tumoren bilden keine Metastasen, können aber durch Lage oder Größe Beschwerden verursachen.

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Wie wird eine Diagnose abgesichert?

Am Anfang stehen Beschwerden, Untersuchung und Bildgebung. Häufig liefert erst eine Gewebeprobe die entscheidende Information. Die Pathologie bestimmt Tumortyp, Differenzierung und – je nach Erkrankung – Biomarker oder molekulare Veränderungen.

Das Staging beschreibt die Ausbreitung: Tumorgröße, mögliche Lymphknotenbeteiligung und Fernmetastasen.

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Welche Behandlungen gibt es?

Zu den wichtigsten Verfahren gehören Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie, antihormonelle Therapie, zielgerichtete Medikamente und Immuntherapien. Die Auswahl hängt auch vom allgemeinen Gesundheitszustand und persönlichen Zielen ab.

Kurativ bedeutet, dass Heilung angestrebt wird. Palliativ bedeutet nicht „keine Behandlung“: Ziel sind Krankheitskontrolle, Beschwerdelinderung und Lebensqualität.

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Neue oder ergänzende Verfahren einordnen

Bei experimentellen, personalisierten oder komplementären Angeboten sollte geklärt werden, welche Evidenz für die konkrete Tumorart und Situation vorliegt.

Wichtig sind nachvollziehbare Ziele, bekannte Risiken, Wechselwirkungen, Kosten und die Abstimmung mit dem behandelnden onkologischen Team.